Die WERKStadt wird erweitert: Der 2. Bauabschnitt

Die WERKStadt kann erweitert werden: Mehrheitlich hat die Limburger Stadtverordnetenversammlung im Februar 2012 Grünes Licht für den 2. Bauabschnitt gegeben, der eine Erweiterung der Verkaufsfläche auf 14.500 Quadratmeter vorsieht.

Mit dem Ausbau wurde nach der positiven Entscheidung im Stadtparlament (24 Abgeordnete stimmten mit Ja) kürzlich begonnen. Wenn die Vergrößerung der WERKStadt abgeschlossen ist, werden u.a. ein ProMarkt (Elektronik), „Bestseller“ und „Gerry Weber“ (Mode), „Tamaris“ (Schuhe) und etliche gastronomische Betriebe das bisherige Angebot im Limburger Einkaufs- und Erlebniszentrum ergänzen. Wenn alles nach Plan läuft, werden die umfassenden Bauarbeiten im Rahmen des 2. Bauabschnittes im Frühjahr 2013 abgeschlossen sein.

Der 2. Bauabschnitt ist die logische und konsequente Fortführung der Gesamtmaßnahme WERKStadt und eine Riesen-Chance für die Limburger Innenstadt, die sich damit im Wettbewerb mit anderen Städten und Gemeinden aus der Region bestens für die Zukunft aufstellt.

Michael Köberle signalisierte in seiner Rede die Zustimmung der CDU-Fraktion: „Viele Städte um uns herum wären froh, wenn sie so etwas wie die WERKStadt bei sich hätten. Aus einer Industriebrache entsteht hier etwas ganz Tolles, vorher war hier gar nichts. Limburg wird damit eindeutig als die Einkaufsstadt für die ganze Region gestärkt. Viele junge Leute gehen schon woanders einkaufen, die müssen wir zurückholen. Außerdem gibt es kaum einen anderen Standort in der Limburger Innenstadt, der ÖPNV-mäßig so optimal angebunden ist. Die Gutachter haben im Vorfeld gute Arbeit geleistet und uns Chancen und Risiken einer Erweiterung aufgezeigt. Jetzt müssen wir abwägen eine politische Entscheidung treffen. Wir sehen die WERKStadt als einen echten Glücksfall, als Riesenchance für Limburg an und werden dem 2. Bauabschnitt zustimmen.“

Marion Schardt (FDP) sicherte dem Investor die volle Unterstützung ihrer Fraktion zu: „2005 fing alles an – großer Jubel brach damals aus, angesichts der Pläne, das ehemalige Bahngelände zu revitalisieren. Und jetzt? Für uns steht bei der ganzen Diskussion die Riesenchance für die Limburger Innenstadt im Mittelpunkt. Was hier entsteht, ist die Aufwertung einer Industriebrache erster Güte – mit besten Verknüpfungsmöglichkeiten zur übrigen Innenstadt. Außerdem bekommen wir mit dem Mechanikum zusätzlich ein Museum in die Innenstadt, das aus der WERKStadt viel mehr als einen reinen Einkaufsstandort, sondern auch einen Erlebnisplatz macht, der Leben in die Stadt holt. Die Welt um Limburg herum bleibt nicht stehen, wir müssen etwas tun. Wenn wir nur das bewahren, was wir haben, werden wir vom Umfeld überollt. Wir müssen alles tun, damit die City eine Einheit wird, und die WERKStadt ist auch Innenstadt. Hier muss Tempo rein. Dazu gehört natürlich auch eine Neugestaltung der Fußgängerzone und des Neumarktes – alle Bereiche lassen sich ideal miteinander verknüpfen. Die vorliegenden Gutachten haben für uns keine Gründe dargelegt, die gegen eine Erweiterung der WERKStadt sprechen – und ein Investor braucht Planungssicherheit. Wir wollen diesen nächsten Schritt gehen, ein Schritt, bei dem auch der Rest der Stadt mitgenommen werden muss.“